Der Vorortbahnhof

Historie der Wartehalle Berlin

Ab 1897 fuhr die Vorortbahn von hier aus über Gesundbrunnen nach Pankow.
Hierfür war westlich neben der großen Halle des Stettiner Fernbahnhofs ein eigenes kleineres Empfangsgebäude, der Stettiner Vorortbahnhof (auch Kleiner Stettiner genannt) nach Plänen des Eisenbahnbauinspektors Armin Wegner errichtet worden.
Am 8. August 1924 verließ von hier aus dann der erste elektrisch betriebene S-Bahn-Zug den Vorortbahnhof in Richtung Bernau.

Nach dem Bau des Nord-Süd-Tunnels verlor der Vorortbahnhof am 27. Juli 1936 seine Funktion und wurde geschlossen.
Das Empfangsgebäude des Kleinen Stettiner Vorortbahnhofs an der Zinnowitzer Straße (heute: Julie-Wolfthorn-Straße) hatten Krieg und DDR-Zeit beschädigt überstanden.
Im Jahr 2011 wurde es umfassend saniert[2] und in das daneben entstandene Gewerbeprojekt Nordbahnhoffices integriert.

Im Empfangsgebäude befindet sich ein Restaurant.

Quelle: Wikipedia

Wartehalle zur Jahrhundertwende